Ökumenischer Schulanfangsgottesdienst

Sonntag, 30. August, 10 Uhr, Hofstetten
Wo ist Friedo?
Liebe Kinder
Hurra, die Schule fängt wieder an!
Euren Schulanfang widmen wir am Sonntag, 30. August um 10 Uhr in der Kirche St. Nikolaus in Hofstetten den Schulanfangsgottesdienst mit Liedern und einer Käfergeschichte.
Ihr seid herzlich eingeladen!
Eure Religionslehrerinnen:
Anita Violante, Dominika Copikova, Evelyne Vaslin und Diakon Marek Sowulewski
Mit anschliessendem Apéro
87. Gelöbniswallfahrt zur Maria im Stein
Samstag, 5. September, 9:30Uhr Kloster Mariastein
Am Samstag, 5. September 2026, findet die 87. Gelöbniswallfahrt zur Maria im Stein statt. Die traditionsreiche Friedenswallfahrt, die seit 1940 im Schwarzbubenland fest verankert ist, wird in diesem Jahr erstmals von der neu gegründeten Trägerschaft des Vereins «Gelöbniswallfahrt Schwarzbubenland-Laufental-Birstal zur Maria im Stein» organisiert.
Der Verein wurde am 27. März 2026 anlässlich der Gründungsversammlung ins Leben gerufen. Mit der neuen Trägerschaft wird die bisherige Tradition weitergeführt und zugleich regional breiter abgestützt: Neben dem Schwarzbubenland haben sich erfreulicherweise auch das Laufental und das Birstal angeschlossen. Damit wird die Wallfahrt künftig von einer erweiterten Region getragen.
Wie zur Zeit ihrer Entstehung steht die Welt auch heute vor grossen Herausforderungen. Kriege, Unsicherheit und menschliches Leid prägen das Leben vieler Menschen in verschiedenen Teilen der Welt. Gerade deshalb bleibt das zentrale Anliegen der Gelöbniswallfahrt aktuell: gemeinsam für den Frieden einzustehen, Hoffnung zu schenken und den Zusammenhalt in der Region zu stärken.
Die Friedenswallfahrt wurde 1940 von den Thiersteinern ins Leben gerufen und entwickelte sich dank des Engagements vieler Menschen zu einer lebendigen Tradition, die Generationen verbindet. Sie bringt den Wunsch nach Frieden, Gemeinschaft und Verantwortung zum Ausdruck. Auch in Zukunft sollen Gläubige aus dem Schwarzbubenland, dem Laufental und dem Birstal in Mariastein zusammenkommen, um in Dankbarkeit und Verantwortung für den Erhalt des Friedens einzustehen.
Die 87. Gelöbniswallfahrt steht unter dem Leitgedanken «Zusammenhalt». Dieser Gedanke soll im Gottesdienst besonders zum Ausdruck kommen. Die Schwarzbubenjodler Dornach und der Jodelclub Reinach werden die Feier mit einer Jodelmesse musikalisch gestalten und dem Gottesdienst mit diesem schweizerischen Kulturgut einen würdigen Rahmen verleihen.
Als Zelebrant des Gottesdienstes wirkt Alexander Pasalidi, Pfarrer von Arlesheim und Diakon Wolfgang Müller aus Dornach wird in seiner Predigt zum Thema «Zusammenhalt» zu den Pilgerinnen und Pilgern sprechen.
Die Verantwortlichen des neuen Vereins «Gelöbniswallfahrt Schwarzbubenland-Laufental-Birstal zur Maria im Stein», die Seelsorgerinnen und Seelsorger der ganzen Region sowie die Klostergemeinschaft freuen sich darauf, am ersten Samstag im September 2026 eine grosse Schar von Gläubigen in der Basilika des Klosters Mariastein begrüssen zu dürfen. Alle Christinnen und Christen sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Willy Bracher
Vorstandsmitglied des Vereins «Gelöbniswallfahrt Schwarzbubenland-Laufental-Birstal zur Maria im Stein»
Wort-Gottes-Feier mit eigenem Picknick bei der Kirche Witterswil

Sonntag, 6. September, 11 Uhr Kirche in Witterswil zum Thema «Streit»
Geplant war ein Waldgottesdienst… – aber mit den Bäumen wollen wir uns lieber nicht streiten und auch niemanden in Gefahr bringen. Darum findet alles in der und um die Kirche herum statt. Also: Essen, Zeit und Geselligkeit wie geplant einpacken – aber einfach zur Kirche in Witterswil kommen!
Streit möchte eigentlich niemand. Aber leider muss er manchmal sein und bricht über uns herein. Die Frage ist dabei, wie gehen wir mit Konflikten und unseren «Kontrahenten» um?Und wie hat Jesus, der selber andere immer wieder provoziert hat mit seinem Handeln und seinen Worten, auf Streit reagiert? Was hat er dazu gesagt?
Und wie geht es mir selber, wenn ich Streit habe?
Neugierig geworden? Dann kommen Sie für ein paar friedliche Minuten, holen sich einige Impulse und feiern das gesellige Zusammensein. Wir freuen uns darauf!
2026 Wald-WGF mit Picknick 6. September (002)
Hoffnungsfunke – zämme für Friede
1/2 Stunde für den Frieden
«Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist es der Anfang einer neuen Wirklichkeit.» Dom Helder Camara
Uns auszurichten auf Frieden und Gerechtigkeit, das ist fast das Einzige, was wir tun können angesichts der immer näher kommenden Kriege. Und wir wollen es gemeinsam tun. Wir wollen benennen, was Frieden und Gerechtigkeit blockiert, wir wollen aber vor allem auch die vielen Hoffnungsfunken sehen. Gemeinsam hoffen wir darauf, dass wir weiterhin in Frieden leben dürfen. Gemeinsam wollen wir davon träumen und uns dafür einsetzen, dass Frieden auch andernorts möglich wird. Und weil Singen an Leib und Seele gut tut, werden wir zusammen auch kurze, eingängige Lieder singen.
So wollen wir gemeinsam einen Hoffnungsfunken entzünden, der ca. alle 14 Tage weiter wachsen soll und hoffentlich Kreise zieht. Eingeladen sind alle, die gemeinsam ihre Gedanken auf Frieden ausrichten wollen – unabhängig von Kirchenzugehörigkeit und Staatsbürgerschaft.
Wir treffen uns das nächste Mal am Samstag, 12. September um 17.30 Uhr in der Kirche Hofstetten.
Im Namen der Vorbereitungsgruppe «Hoffnungsfunke»:
Monika Stöcklin-Küry

KidsTreff
Samstag, 19. September um 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr Treffpunkt im Pfarreisaal in Witterswil
Wenn du zwischen 9 und 12 Jahren bist, erwartet dich im KidsTreff jeden Monat ein Nachmittag voller Kreativität, Spass und spannender Erlebnisse. Gemeinsam basteln wir, spielen, entdecken Neues und verbringen eine richtig gute Zeit miteinander.
Der KidsTreff ist kostenlos. Ganz egal, welche Konfession du hast oder wo du wohnst, du bist überall herzlich willkommen!
Leitung: Jasmine Renz, Pastoralraum Solothurnisches Leimental Anmeldung per E-Mail: j.renz.prso5@bluewin.ch oder Whatsapp: 079 529 28 55 Anmeldeschluss: 12.08.2026
Komm vorbei und mach mit wir freuen uns sehr auf dich.
Weitere geplante Nachmittage: 17. Oktober in Metzerlen, 21. November sowie 19. Dezember in Hofstetten.

Ökumenischer Sonntag

Sonntag, 20. September, 11 Uhr, Burgruine Landskron
Erinnern Sie sich an den letzten Landskron-Gottesdienst? Da stand Jakobs Himmelsleiter im Zentrum der Predigt. An diesem Bauwerk wurde deutlich, dass selbst an den dicksten Mauern der Zahn der Zeit nagt. Die Predigt dieses Jahres greift diese ehrlichen Fragen und Gedanken auf mit der Stelle Jesaja 25,6-9: „Hier auf dem Zionsberg wird es geschehen: / Jahwe, der Allmächtige, wird alle Völker zum Fest einladen, / zu einem Mahl mit feinsten Speisen und einem guten Tropfen, / mit kräftigen, köstlichen Gerichten / und gut gelagertem alten Wein.“
Bei uns auf der Landskron ist es ein Fest inmitten der Ruine zwischen losen Steinen.
Es gibt nichts schönzureden, die Realität ist vielerorts kein Festessen. Eher eine Konfrontation mit harten Steinen, harten Brocken und Herausforderungen.
Wenn wir den Text von Jesaja ganz lesen, können wir leicht ins Schwärmen geraten. Ein Festmahl auf dem Berg! Fette Speisen, reinster Wein, Gott wischt alle Tränen ab und vernichtet den Tod für immer. Das klingt herrlich.
Und dann machen wir die Augen auf. Wir stehen hier oben auf der Landskron. Und was sehen wir? Wir sehen keinen prachtvollen Festsaal, keine weichen Polster, keinen königlichen Prachtbau. Wir stehen inmitten von rauen, nackten, verwitterten Steinen. Die Realität dieser Ruine widerspricht der Vision von Jesaja radikal. Sie wurde nicht wieder aufgebaut und blieb in Trümmern. Ausgesetzt der Witterung und eben – der Vergänglichkeit.
Gaukeln wir uns dieses Jahr etwas vor, wenn wir Jesaja lesen? Feiern wir hier oben eine billige Illusion und ein naives Wunschdenken? Geben wir uns der Vorstellung hin, alles wird gut, während doch unsere Augen sehen, dass vieles bröckelt.
Liebe Gemeinde, wenn der Glaube nur ein schöner Traum wäre, dann wäre das genau so. Man könnte uns zurecht vorwerfen: Ihr Christinnen und Christen flüchtet aus der Realität. Aber dem ist nicht so. Die Landskron ist eine ideale Kulisse, genau darüber gemeinsam nachzudenken.
Im Anschluss geniessen wir gemeinsam unser selbstmitgebrachtes Picknick.






